Chronik vom Posaunenchor Einfeld

 

Nach Berichten der Gründungsmitglieder Adolf Meier und Helmut Bretschneider fand im Sommer 1955 eine Evangelisation am Einfelder
See stattgefunden. Die musikalische Begleitung dieser Veranstaltung übernahm ein schnell zusammengestellter Gesangschor.
Einige dieser Sänger hatten auch schon mal in einem Posaunenchor gespielt und ihnen kam die Idee, dass eine solche musikalische
Unterstützung besser passen würde. Zu dieser Gruppe gehörte auch der Reisediakon der Ricklinger Anstalten, Arthur Eberhard.
Durch seine Tätigkeit kam er in Schleswig-Holstein viel herum und wusste, dass es viele brachliegende Instrumente in einigen Gemeinden gab.
Er besorgte also die Instrumente. Heinz Lemburg und Helmut Bretschneider übernahmen die Ausbildung der Erwachsenen Jungbläser.
Bereits zu Weihnachten 1955 blies der Chor in der Besetzung Arthur Eberhard, Kurt Wrage, Heinz Lemburg, Helmut Bretschneider
und Adolf Meier
im Gottesdienst.

Heinz Lemburg übernahm die Leitung. Schon damals muss es schwer gewesen sein, Nachwuchs für den Chor heranzuziehen.
Es kamen Bläser hinzu, andere verließen ihn. So blieb der Chor in seiner Besetzung und Stärke über all die Jahre mehr oder weniger
konstant und man kann die Ausdauer der Bläser gar nicht hoch genug einschätzen.
Mit Diakon Rudi Naterski kam ein begeisterter Bläser als Heimleiter in das “Kirchenkreis Jugendheim am Einfelder See”. Ihm gelang es,
Jugendliche durch vielfältige Angebote zu begeistern und für den Dienst in der Bläserarbeit zu gewinnen. An Wochenendschulungen hat er
den Nachwuchs fortgebildet. Durch Freizeiten hat er die Gemeinschaft gefördert und in Zusammenarbeit mit den Bezirksobmann der Posaunen-
mission, dem damaligen Kantor der Bugenhagengemeinde Ernst-Wilhelm Haase, den musikalischen Horizont des Chores
erweitert. Die Freizeiten führten unter anderem nach Gudow, in den Schwarzwald und nach Dänemark.

Diese Arbeit wurde ab März 1974 durch den Diakon Hans-Heinrich Oldsen, der Rudi Naterski als Heimleiter und Chorleiter  folgte, erfolgreich fortgeführt.

1975, zum 20-jährigen Bestehen des Chores, waren es 23 fortgeschrittene Bläserinnen und Bläser. Dazu gab es 7 Anfänger.
Im Herbst 1978 übernahm Jochen Höske die Leitung des Chores, die er bis zum Jahre 2003 beibehielt.
In diese Zeit fallen Kirchentagsbesuche, alle 5 Jahre ein Jubiläumskonzert und der Versuch, den Chor als festen musikalischen
Bestandteil der Gemeinde zu erhalten. Dies erfolgt durch regelmäßiges Mitgestalten von Gottesdiensten in der Kirche und natürlich dort,
wo es sich besonders anbietet, also bei den Freiluftgottesdiensten am See oder auf dem Einfelder Markplatz.
Auch Freizeiten sind weiterhin veranstaltet worden, wir waren in Dagabüll, in Hamburg Altengamme zusammen mit dem Chor der
Martinsgemeinde Hamburg Horn, wir waren in Lägerdorf zu der Zeit, als Rudi Naterski dort Pastor war. Wir haben auch immer mal wieder
Wochendfreizeiten hier im Jugendheim am See durchgeführt. Wir waren auf der Insel Fehmarn, weil wir zwischenzeitlich eine Bläserin in unseren
Reihen hatten, deren Eltern auf der Insel Ferienwohnungen hatten. Dann waren wir noch in der Nähe von Marne mit anschließendem Blasen in
Wesselburen. Der letzte Gottesdienst dort während der Dithmarscher Kohltage ist uns in besonderer Erinnerung, weil wir reichlich mit
Kohlköpfen beschenkt nach Hause fuhren.

Seit dem Sommer 2003 wird der Chor von Henning Petersen musikalisch geleitet. Während die administrativen Aufgaben Martin
Wurr
wahrnimmt, liegt die Ausbildung des Nachwuchses in den Händen von Jochen Höske.
Da es immer wieder gelungen ist Nachwuchs heranzuziehen, kann der Chor auf nun 50 Jahre erfolgreiches Bestehen zurückblicken. Wir haben
das Glück Bläserinnen und Bläser aus der Zeit von R. Naterski und H.H. Oldsen und Nachwuchs aus den 80ziger Jahren im Chor zu haben.
Per Zufall konnten wir immer wieder fertige Bläserinnen und Bläser dazu gewinnen.

Über neue Nachwuchsbläser freuen wir uns und bilden diese auch gerne aus.
Kontakt über: sid@myhomes.de

 

Besucher seit 23.10.2004: 390059